Patrick Süskind: Der Kontrabass

Patrick Süskind: Der Kontrabass

Anfang der 80er Jahre schrieb Patrick Süskind die endgültige tragikomische Parodie auf das Musikerdasein, die Gesellschaft, die Sicht auf sich selbst und die Liebe. Schon seit vielen Jahren wollte ich den „Kontrabass“ unbedingt einmal aufführen. Seit 2015 bin ich Mitglied im Theaterverein TIK e.V., und spiele ab Frühling 2016 im TIK Nord mehrmals den „Kontrabass“. Ein dramatischer Monolog mit Musik in zwei Teilen (2x60min).

Normalerweise gehen Kontrabässe im Orchester unter, es gibt keine Soloparts, allenfalls ein Duett. Im Leben eines Kontrabassisten ist das Instrument Freund wie Feind und irgendwie auch Verhinderer eines eigenbestimmten Weges.
Patrick Süskind bietet das Porträt eines Normalbürgers als Künstler, eine soziale Analyse und einen fest gespannten Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.

„Er steht immer so blöd herum, wissen Sie, aber nicht wie ein Klavier. Ein Klavier ist ja ein Möbel.“

Vorbestellungen und weitere Infos gibt es hier. Regie: Constantin Gieseler. Technik: Björn Wunsch. Fotos (Studio): Robert Schulenburg. Fotos (Live) und Kamera: Arseniy Kogan. Kamera: Wojciech Zopoth. Aufführungsrechte: Diogenes Verlag AG, Zürich.

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Christian Korthals. Saxophon, Piano, Komposition