Theater

Die letzten Tage der Menschheit

Das als unaufführbar geltende Drama von Karl Kraus über den ersten Weltkrieg in einer acht Stunden dauernden immersiven Polydrama-Inszenierung unter Paulus Manker

Das als unaufführbar geltende Drama von Karl Kraus über den ersten Weltkrieg in einer acht Stunden dauernden immersiven Polydrama-Inszenierung unter Paulus Manker

Zwischen drei und vier Stunden reiner Sprechtext für jeden Schauspieler, etliche Rollen, acht Stunden Aufführung – womit das Monumental-Stück aufgrund der Gleichzeitigkeit von Szenen tatsächlich nur etwa um die Hälfte gekürzt ist: Theater bis zur vollständigen Erschöpfung. Ich durfte als Schauspieler und Musiker 2021 und 2022 in Berlin, sowie 2023 in Semmering (Österreich) mit dabei sein.

Die Aufführung des Dramas, dessen Umfang nach irdischem Zeitmaß etwa zehn Abende umfassen würde, ist einem Marstheater zugedacht. Theatergänger dieser Welt vermöchten ihm nicht standzuhalten. Denn es ist Blut von ihrem Blute und der Inhalt ist von dem Inhalt der unwirklichen, undenkbaren, keinem wachen Sinn erreichbaren, keiner Erinnerung zugänglichen und nur in blutigem Traum verwahrten Jahre, da Operettenfiguren die Tragödie der Menschheit spielten.

Pressestimmen

Was die Presse sagt

Man folgt beeindruckt den Schauspielern, die sich souverän von Haupt- in Nebenfiguren wandeln.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schauspielerische Virtuosität wird ganz nah erlebbar. Jede und jeden aus dem Ensemble möchte man hervorheben.

Kurier

Die letzten Tage der Menschheit

Fernsehbeitrag

rbb Abendschau, Berlin 2021

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